Fokus:                                                                                                                                                                                                                      

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Malerei und Zeichnung.

Sie sind Untersuchungen von Alltagsbildern und Sehgewohnheiten ebenso wie von formal-ästhetischen Fragen;

malerische Recherchen, die von Phänomenen und Dingen ausgehen, die ich in meinem Umfeld entdecke.

Der Schattenwurf von Tischkante und Lampe, der sich an der Wand abzeichnet, eine Bauruine,

im Vorbeifahren fotografiert. Bilder, die uns ständig begegnen, die wir beiläufig und meist unbewusst wahrnehmen.

Der Reiz liegt für mich im Unscheinbaren, scheinbar Banalen, den Entdeckungen im Dazwischen –

und zugleich in den Formfindungen einer autonomen Bildwelt.

Die Kompositionen sind abstrakt und doch erinnern sie mal vage, mal eindeutiger an Architektur,

an Stadtansichten und Landschaften.

Konstruktivistische Umsetzungen und Abstrahierungen vermischen sich mit konkreten Elementen.

Die Flächen stehen in einem quasi-figürlichen, räumlichen Zusammenhang und tun es doch nicht.

Die Farbflächen fügen sich scheinbar nahtlos zu architektonischen Gebilden zusammen

und klappen wieder auseinander. Es bleiben Flächen, Winkel, Spalte, Überlagerungen.